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Abwicklung einer Bank

Infografik: Wie  läuft eine Bankenabwicklung ab?

Als Vorbereitung/Prävention:

  1. Banken erstellen Sanierungs- und Abwicklungspläne
  2. Aufsicht durch den einheitlichen Aufsichtsmechanismus und die nationalen Behörden
  3. Banken zahlen in den einheitlichen Abwicklungsfonds ein
  4. Einhaltung der Eigenkapitalvorschriften und Aufbau von Verlustabsorptionsfähigkeit (MREL)

Wenn eine Bank ausfällt oder wahrscheinlich ausfällt, werden folgende Fragen gestellt:

  1. Wurden alle Maßnahmen des Privatsektors/Aufsichtsmaßnahmen ausgeschöpft?
  2. Ist die Rettung der Bank im öffentlichen Interesse?
  • Lautet die Antwort „nein“, wird die Bank liquidiert.
  • Lautet die Antwort „ja“, wird die Bank abgewickelt.

Zu den Abwicklungsinstrumenten gehören:

  • „Bail-in“
  • Unternehmensveräußerung
  • Brückenbank
  • Ausgliederung von Vermögenswerten

Inanspruchnahme des einheitlichen Abwicklungsfonds (± 60 Mrd. € bis 2024), um die wirksame Anwendung der Abwicklungsmaßnahmen zu gewährleisten und in Ausnahmefällen Verluste zu absorbieren oder eine Bank zu rekapitalisieren.

Sobald die Letztsicherung im Rahmen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) umgesetzt ist, werden bis spätestens 2024 rund 60 Mrd. € bereitgestellt. Verfügt der einheitliche Abwicklungsfonds nicht über ausreichende Mittel, so steuert der ESM zusätzliche Mittel zur Durchführung der Abwicklung als Darlehen bei