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Rat (Landwirtschaft und Fischerei), 10.10.2016, 10. Oktober 2016

Wichtigste Ergebnisse

Fischerei 

Der Rat hat eine politische Einigung über die Fangmöglichkeiten in der Ostsee für 2017 erzielt.

Nach ganztägigen Verhandlungen einigten sich die Minister einstimmig auf die Höchstmengen, die die Fischer der EU im nächsten Jahr fangen dürfen (die sogenannten "zulässigen Gesamtfangmengen" oder TACs), was die zehn wichtigsten kommerziellen Fischbestände in der Ostsee betrifft.

Bei den vereinbarten Mengen wurden mehrere Faktoren berücksichtigt: die Verpflichtung zu den Zielen der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP), zu denen auch das Erreichen des höchstmöglichen Dauerertrags (MSY) gehört, die Grundsätze des mehrjährigen Bewirtschaftungsplans für die Ostsee sowie wissenschaftliche Gutachten, insbesondere die Gutachten des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES).

Die Minister führten zudem einen Gedankenaustausch über die jährlichen Konsultationen zwischen der EU und Norwegen im Rahmen ihres bilateralen Fischereiabkommens. Die Hauptanliegen der Mitgliedstaaten betrafen die Bewirtschaftungsregelungen für die gemeinsam bewirtschafteten Fischbestände und den Tausch der jeweiligen Fangmöglichkeiten in den Gewässern der EU und Norwegens.

Landwirtschaft

Die Minister führten einen Gedankenaustausch über den Vorschlag der Kommission für eine "Omnibus-Verordnung". Diese Verordnung ist Teil des Pakets zur Überprüfung des mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) und zielt unter anderem darauf ab, die Gemeinsame Agrarpolitik weiter zu vereinfachen und dabei auch Aspekten der Subsidiarität und Flexibilität mehr Gewicht zu geben.

Weitere Tagesordnungspunkte 

Die Minister erörterten eine Reihe weiterer Fragen, darunter die Marktlage und Marktstützungsmaßnahmen, Anliegen des Zucker- und des Schweinefleischsektors, die Ökologisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und den Zusammenhang zwischen Tierschutz und internationalen Finanzinstitutionen.

"Die heutige Einigung ist sowohl für die Umwelt als auch für die Ostseefischer ein hervorragendes Ergebnis. Es war nicht einfach, aber es ist uns gelungen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Nachhaltigkeit unserer Meeresressourcen und den Bedürfnissen des Fischereisektors der betroffenen Länder zu erzielen, das uneingeschränkt dem neuen Mehrjahresplan für die Ostsee entspricht."

Gabriela Matečná, Ministerin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Slowakei

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