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Im Anschluss an die Ausführungen des Direktors der EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (ACER) erörterte die Euro-Gruppe die aktuellen Entwicklungen auf den Energiemärkten. Dieser Gedankenaustausch wird in die Bewertung der künftigen haushaltspolitischen Herausforderungen einfließen.
Die Energiepreise sind im Vergleich zum Sommer 2022 deutlich gesunken, und die pessimistischsten Prognosen sind nicht eingetreten. Die Entwicklungen in Bezug auf Nachfrage und Speicherung stimmen optimistisch, aber wir dürfen in unseren Bemühungen um die Diversifizierung der Energieversorgungsquellen und die Senkung des Energieverbrauchs nicht nachlassen.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Thematische Aussprache – Die Arbeitsmärkte im Euro-Währungsgebiet: aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen
Auf der Grundlage eines Vermerks der Kommissionsdienststellen führte die Euro-Gruppe einen Gedankenaustausch über die Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten im Euro-Währungsgebiet in den letzten Jahren. Die Ministerrunde erörterte auch die politischen Herausforderungen vor dem Hintergrund der derzeitigen hohen Inflation und der längerfristigen Veränderungen im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung sowie dem grünen und dem digitalen Wandel.
Wir wissen, dass sich die Arbeitsmärkte im Euro-Währungsgebiet in den letzten Jahren trotz der vielen Krisen als äußerst widerstandsfähig erwiesen haben. Im November erreichte die Arbeitslosigkeit ein Rekordtief. Obwohl dieses Jahr wahrscheinlich schwieriger wird, können wir diese Ausgangslage doch positiv bewerten: In einigen wenigen Jahren hat sich das Euro-Währungsgebiet zu einem Beschäftigungsmotor entwickelt.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Makroökonomische und finanzielle Entwicklungen sowie politische Koordinierung im Euro-Währungsgebiet
Vor dem Hintergrund der beiden vorangegangenen Beratungen zog die Euro-Gruppe unter Berücksichtigung der Winterprognose der Kommission eine Bilanz der makroökonomischen und finanziellen Entwicklungen und Perspektiven. Im Hinblick auf die eingehenden Beratungen über die haushaltspolitischen Leitlinien im kommenden März stellte die Ministerrunde Überlegungen über die Auswirkungen auf die politische Koordinierung im Euro-Währungsgebiet an.
Obwohl die wirtschaftlichen Aussichten schwierig bleiben, kommt das Euro-Währungsgebiet viel besser durch den Winter, als einige ursprünglich befürchtet hatten. Wir müssen dafür sorgen, dass eine Unterstützung aus dem Haushalt vorgesehen wird, deren Höhe den zu erwartenden Änderungen bei Energiepreisen und Inflationsniveau entspricht. Das ist wichtig, um die Gesamtbelastung der Haushalte zu verringern und die Haushaltspolitik auf den richtigen Kurs zu bringen, während die Schwächsten geschützt werden und die Anreize für die Umstellung auf eine grüne Wirtschaft erhalten bleiben.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.