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Ausschnitte: Sitzung der Euro-Gruppe vom 8. November in Brüssel
Ordentliche Sitzung:
Makroökonomische Entwicklungen
Im Rahmen der regelmäßigen Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklungen durch die Euro-Gruppe legten die Institutionen ihre Analyse der jüngsten makroökomischen Entwicklungen – einschließlich der Inflation – und der möglichen Auswirkungen auf die haushaltspolitische Koordinierung vor.
Auf dieser Grundlage beriet die Ministerrunde darüber, worin die wichtigsten künftigen Herausforderungen im Hinblick auf die makroökonomischen und haushaltspolitischen Aussichten für 2024 bestehen; diese Gespräche bilden den Ausgangspunkt für die Beratungen der Euro-Gruppe zu den Übersichten über die Haushaltsplanung im Dezember.
Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Währungsgebiets
Im Rahmen eines neuen Arbeitsbereichs zur Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Währungsgebiets und auf der Grundlage eines Vermerks der Europäischen Kommission führte die Euro-Gruppe eine erste Aussprache über den Stand der Wettbewerbsfähigkeit des Euro-Währungsgebiets sowie über die Herausforderungen und die wichtigsten künftigen politischen Abwägungen.
EU-weit wird darüber diskutiert, wie wettbewerbsfähig wir aktuell und zukünftig auf dem Weltmarkt sind und sein werden und was getan werden muss. Ich bin entschlossen, dafür zu sorgen, dass die Euro-Gruppe und die Finanzministerinnen und -minister in dieser Debatte eine Stimme haben und dass ihre Ansichten darüber, was wir in Zukunft für unsere Volkswirtschaften tun müssen, deutlich gemacht und hervorgehoben werden.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Die Ministerinnen und Minister der Länder, die der Bankenunion angehören, hörten die halbjährlichen Berichte der Vorsitzenden des Einheitlichen Aufsichtsmechanismus und des Einheitlichen Abwicklungsausschusses. Sie führten Gespräche darüber, wie solide das Bankensystem ist und was noch getan werden muss, um die Widerstandsfähigkeit unseres Systems zu erhalten und die künftigen Herausforderungen zu bewältigen.
Wir haben den guten Zustand unseres Banken- und Finanzsystems anerkannt, das seine Widerstandsfähigkeit angesichts mehrfacher Schocks unter Beweis gestellt hat. Dies ist das Ergebnis entschlossener Maßnahmen, die auf europäischer Ebene ergriffen wurden.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Zukunft der europäischen Kapital- und Finanzmärkte
Entsprechend dem im Mai in der Euro-Gruppe im inklusiven Format vereinbarten Ansatz setzte die Ministerrunde ihren Gedankenaustausch mit den Marktteilnehmern über die Zukunft der europäischen Kapital- und Finanzmärkte fort. Der Schwerpunkt lag auf institutionellen Anlegern – einschließlich staatlicher Investitionsfonds und Pensionsfonds – sowie auf der Beteiligung von Kleinanlegern.
Wir alle wissen, dass ein enormes Potenzial für die Förderung der Anlagetätigkeit von Kleinanlegern und institutionellen Anlegern innerhalb der Europäischen Union besteht, und die Kommission hat diesbezüglich bereits wirklich wichtige Initiativen eingeleitet. Wir wollen auf dieser Arbeit aufbauen und prüfen, wie wir sie weiterentwickeln können.
Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe
Die Euro-Gruppe erörterte mit ihren Gästen, wie der Beitrag, den institutionelle Anleger auf den europäischen Kapitalmärkten leisten, gestärkt werden kann, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Investitionsstrategien und der Bekämpfung der Fragmentierung der EU-Kapitalmärkte lag.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.