- Internationales Gipfeltreffen
Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft, 16. Mai 2025
Wichtigste Ergebnisse
Auf der sechsten Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Tirana (Albanien) kamen Führungsspitzen aus ganz Europa unter dem Motto „Ein neues Europa in einer neuen Welt: Einheit – Zusammenarbeit – gemeinsames Handeln“ zusammen.
Die Führungsspitzen versammelten sich zunächst zu einer Plenartagung, auf der es um sicherheitspolitische Herausforderungen und eine gemeinsame Vision für die Zukunft Europas ging.
Europa muss Erfolg haben – für den Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten, für den Multilateralismus, für den Welthandel und für den Wohlstand. Und das wird es.
Präsident Costa
Anschließend fanden drei hochrangige Rundtischgespräche zu folgenden Themen statt:
- Europas Sicherheit und demokratische Resilienz, darunter Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten Europas
- Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Sicherheit, wobei Konnektivität, Innovation und die Überwindung strategischer Abhängigkeiten im Mittelpunkt standen
- Herausforderungen im Bereich Mobilität, Migration und Stärkung der Handlungsfähigkeit der Jugend
Teilnehmende
Die EU wurde durch den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, vertreten, der gemeinsam mit dem albanischen Ministerpräsidenten, Edi Rama, den Vorsitz führte, sowie durch die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola.
Darüber hinaus nahmen an dieser sechsten Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft 45 Staats- und Regierungschefs folgender Länder teil:
- 25 EU-Mitgliedstaaten
- Albanien
- Andorra
- Armenien
- Aserbaidschan
- Bosnien und Herzegowina
- Georgien
- Island
- Kosovo*
- Liechtenstein
- Moldau
- Monaco
- Montenegro
- Nordmazedonien
- Norwegen
- San Marino
- Serbien
- Schweiz
- Türkei
- Ukraine
- Vereinigtes Königreich
Die Europäische Politische Gemeinschaft
Ziel der Europäischen Politischen Gemeinschaft ist es,
- den politischen Dialog und die politische Zusammenarbeit zu fördern, um Fragen von gemeinsamem Interesse anzugehen, und
- die Sicherheit, die Stabilität und den Wohlstand auf dem europäischen Kontinent zu stärken.
Diese Plattform für politische Koordinierung ersetzt keine bestehenden Organisationen, Strukturen oder Prozesse und soll zu diesem Zeitpunkt auch keine neuen schaffen.
Bislang ist die Europäische Politische Gemeinschaft fünfmal zusammengetreten.
- Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft, 18. Juli 2024
- Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft, 7. November 2024
Die nächste Tagung der Europäischen Politischen Gemeinschaft wird im Herbst 2025 in Dänemark stattfinden.
Treffen am Rande der Tagung
Armenien und Aserbaidschan
Präsident Costa und Präsidentin von der Leyen trafen sich mit den Staats- und Regierungschefs Armeniens und Aserbaidschans und beglückwünschten sie zur Fertigstellung des Friedensvertrags.
Die EU sieht der Unterzeichnung des Friedensvertrags entgegen und freut sich, die Region weiter unterstützen zu können.
Die EU ist entschlossen, in die regionale Konnektivität zu investieren – und so die gesamte Region näher zusammenzubringen und an unsere Union heranzuführen.
Präsident Costa
Ukraine
Präsident Costa und Präsidentin von der Leyen bekräftigten bei ihrem Treffen mit dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, die fortgesetzte und unverbrüchliche Unterstützung der EU für die Ukraine und betonten, wie wichtig es ist, eine Waffenruhe zu erreichen.
Unsere unmittelbare Priorität ist eine umfassende und bedingungslose Waffenruhe. [...] Wir wollen einen gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine und langfristige Sicherheit für ganz Europa.
Präsident Costa
Moldau
Gemeinsam mit Präsident Costa und Präsidentin von der Leyen trafen die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Italiens und des Vereinigten Königreichs mit der Präsidentin der Republik Moldau, Maia Sandu, zusammen.
In einer gemeinsamen Erklärung der Kerngruppe zu Moldau betonten die Führungsspitzen, dass sie Moldau und seine europäische Zukunft unterstützen. Sie begrüßten das Engagement Moldaus für demokratische Reformen und seine Fähigkeit, die Stabilität in einem schwierigen regionalen Umfeld zu wahren.
Wir sind entschlossen, Moldau dabei zu unterstützen, zu einer wohlhabenden und florierenden Demokratie zu werden, in der ihren Bürgerinnen und Bürgern die gleichen Chancen und die gleiche Lebensqualität zuteilwird wie den Menschen in der Europäischen Union.
Gemeinsame Erklärung zu Moldau
- Gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Polens, Rumäniens, des Vereinigten Königreichs, des Präsidenten des Europäischen Rates und der Präsidentin der Europäischen Kommission nach einem Treffen mit der moldauischen Präsidentin Maia Sandu, 16. Mai 2025
- Beziehungen EU-Moldau (Hintergrundinformationen)
* Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244/1999 des VN‑Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.
Pressemitteilungen
- Joint statement by the leaders of France, Germany, Italy, Poland, Romania, the United Kingdom, the President of the European Council and the President of the European Commission after a meeting with President Maia Sandu of Moldova (16 May 2025)
- 16.05.2025
- Opening remarks by President António Costa at the meeting of the European Political Community in Tirana
- 16.05.2025
- President Costa travelling to the Western Balkans to reaffirm EU’s commitment to the region and co-host the EPC summit
- 09.05.2025
Presseinfos
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-
Maria Tomasik Spokesperson for the European Council President
- +32 470 88 23 83
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Beatriz Navarro Deputy spokesperson for the European Council President
- +32 471 33 22 92
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Weitere TagungenLetzte Überprüfung: 19. Mai 2025