- Rat (Landwirtschaft und Fischerei)
Rat (Landwirtschaft und Fischerei), 22.10.2015, 22. Oktober 2015
Wichtigste Ergebnisse
Fischerei
Die Minister erzielten eine politische Einigung über die Fangmöglichkeiten in der Ostsee, in deren Rahmen die maximal zulässigen Fangmengen für Fische der kommerziell wichtigsten Bestände in der Ostsee für 2016 festgelegt wurden. Bei der Bestimmung der Mengen an Fisch, die bestimmten Beständen entnommen werden können, wird den verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten und den mit der jüngst reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) eingeführten Bestimmungen – wie etwa der Anlandeverpflichtung und dem höchstmöglichen Dauerertrag (MSY) – Rechnung getragen.
Ferner wurde der Rat über die jährlichen Konsultationen EU-Norwegen im Rahmen des bilateralen Fischereiabkommens unterrichtet. Die Hauptanliegen der Mitgliedstaaten betrafen die Bewirtschaftungsregelungen für die gemeinsam bewirtschafteten Fischbestände und den Tausch der jeweiligen Fangmöglichkeiten in den Gewässern der EU und Norwegens.
Unsere heutige Aussprache hat deutlich gemacht, dass es sich lohnt zu sondieren, ob der Weg einer stärkeren Verknüpfung von Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis einschließlich Wissenstransfer beschritten werden kann, um die Herausforderungen zu bewältigen, die der Klimawandel für die Landwirtschaft mit sich bringt. Die Einbindung der Landwirte in den Klimaschutz ist von wesentlicher Bedeutung", erklärte Fernand Etgen, Präsident des Rates "Landwirtschaft".
Landwirtschaft
Die Minister führten einen Gedankenaustausch über den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz. Die Aussprache wurde unter Berücksichtigung der Annahme des Klima- und Energiepakets 2030 der EU geführt, in dem eine substanzielle Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2030 vorgesehen ist. Sie erfolgte zudem am Vorabend der Konferenz der Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (COP 21) in Paris, die im November 2015 beginnt.
Die Minister waren sich darin einig, dass die Landwirtschaft zwar eine Treibhausgasquelle ist, aber auch einen unmittelbaren und mittelbaren Beitrag zur Senkung der Emissionen leistet. Diesbezüglich ist die reformierte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), insbesondere die "Ökologisierung" der Direktzahlungen, ein wichtiges Instrument, auf das das Augenmerk zu richten ist.
Dossiers
Ergebnisdokumente
- Richtprogramm – Tagung des Rates "Landwirtschaft und Fischerei", 22.10.2015
- Vorläufige Tagesordnung, Tagung des Rates "Landwirtschaft und Fischerei", 10. Oktober 2015
- Liste der A-Punkte, Beratungen über Gesetzgebungsakte, Tagung des Rates "Landwirtschaft und Fischerei", 22. Oktober 2015
- Liste der A-Punkte, nicht die Gesetzgebung betreffende Tätigkeiten, Tagung des Rates "Landwirtschaft und Fischerei", 22. Oktober 2015
- Background brief
- List of participants
Presseinfos
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