11. Mai 2017
- 10:05 Öffentliche Tagung
- 12:40 Pressekonferenz
Voraussichtlicher Zeitplan
Wichtigste Ergebnisse
"Bis jetzt mussten die europäischen Fischer mehr als 30 verschiedene Verordnungen einhalten, die einen besonders komplexen und aufwändigen Rechtsrahmen darstellen. Wir möchten ihnen das Leben leichter machen, Rechtssicherheit gewährleisten und den Schwerpunkt auf Innovation legen. Bessere und klarere Regeln werden zum Schutz unserer Meere und zur Nachhaltigkeit unserer Fischereiressourcen beitragen. Vor allem verbessert der Standpunkt des Rates die Stellung der Fischer, die nun direkter im Beschlussfassungsprozess mitwirken können."
Roderick Galdes, maltesischer Parlamentarischer Staatssekretär für Landwirtschaft und Präsident des Rates
Technische Maßnahmen
Der Rat legte seinen Standpunkt zu einem Vorschlag für neue Vorschriften für die Erhaltung der Fischereiressourcen und den Schutz von Meeresökosystemen fest, die häufig als "technische Maßnahmen" bezeichnet werden.
Ziel des Standpunkts des Rates ist die Modernisierung der bestehenden Vorschriften darüber, wie, wo und wann Fischer fischen dürfen. Diese Regeln erstrecken sich auf den Fang und die Anlandung von Fischereiressourcen, die Spezifikationen und den Einsatz von Fanggeräten und Maßnahmen zur Minderung ihrer Auswirkungen auf empfindliche Arten oder Gebiete.
Afrikanische Schweinepest in Drittländern
Der Rat wurde über die Tilgung der Afrikanischen Schweinepest unterrichtet; er beriet über diese Frage, insbesondere im Hinblick auf die Rolle der an die EU angrenzenden Länder wie Ukraine, Belarus und Moldau. Die Delegationen wiesen darauf hin, wie wichtig ein multidisziplinärer und international koordinierter Ansatz zur Bekämpfung der Seuche ist. Die Kommission sagte erneut ihre Unterstützung für die betroffenen Mitgliedstaaten zu.
Sonstige Themen
Die Minister wurden über die MedFish4Ever-Erklärung unterrichtet, die auf der Ministerkonferenz zur Fischerei im Mittelmeer vom 29. und 30. März in Malta angenommen wurde. Ferner erhielten sie Informationen zur bevorstehenden Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen, die vom 5. bis 9. Juni in New York stattfinden wird.