Skip to content
  • Rat (Auswärtige Angelegenheiten)

Rat "Auswärtige Angelegenheiten" (Verteidigung), 14.05.2019, 14. Mai 2019

Wichtigste Ergebnisse

Sahelzone

Die Außen- und die Verteidigungsministerinnen und -minister der EU sprachen mit ihren Amtskollegen aus den fünf Ländern, die die G5 der Sahelzone bilden (Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad), über die Lage in der Sahelzone. Das Treffen bot Gelegenheit, die strategische Bedeutung der Sahelzone für die EU zu bekräftigen, die die G5 der Sahelzone in ihren Bemühungen zur Bewältigung zahlreicher Herausforderungen unterstützt.

Wir hatten sehr positive, tiefgreifende und offene Gespräche. Wir haben hervorgehoben, welche Unterstützung wir zur Verfügung stellen können, um die Staatsgewalt wiederherzustellen und die Grundversorgung zu gewährleisten, da die Defizite in diesem Bereich die Existenzgrundlage der lokalen Bevölkerung gefährden. Wir waren uns darin einig, dass wir bei der Reform des Sicherheitssektors zusammenarbeiten müssen ebenso wie bei bestimmten Aspekten des Verhaltens der Streitkräfte, das beispielhaft sein muss. Wir waren uns ebenfalls darin einig, dass es keinen Raum für Straffreiheit geben darf. Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik

Die Ministerinnen und Minister erörterten insbesondere, wie gegen die jüngste Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region, einschließlich der zunehmenden Präsenz terroristischer Gruppen, und gegen die zunehmende Gewalt zwischen den Bevölkerungsgruppen vorzugehen ist. Sie bekräftigten, dass sie fest entschlossen sind, ihre Anstrengungen zur Bekämpfung dschihadistischer und anderer terroristischer Gruppen zu verstärken und die Stabilität wiederherzustellen, unter anderem indem sie weiter daran arbeiten, die gemeinsame Einsatztruppe der G5 der Sahelzone einsatzfähig zu machen. Sie verwiesen auch auf die wichtige Rolle der MINUSMA bei der Unterstützung der Sicherheitsmaßnahmen in Mali und der Region. Es wurde ferner darauf hingewiesen, dass die staatliche Präsenz im gesamten Sahel-Gebiet unbedingt verstärkt werden muss und wie wichtig es ist, Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen.

Die Außen- und die Verteidigungsministerinnen und -minister der EU trafen mit ihren Amtskollegen der Länder der G5 der Sahelzone zusammen.

SSZ

Die Verteidigungsministerinnen und -minister befassten sich mit der SSZ, die nunmehr seit einem ganzen Jahr angewendet wird. Sie prüften die bisherigen Fortschritte, einschließlich der Umsetzung der in diesem Rahmen beschlossenen 34 Projekte. Sie zogen Bilanz der laufenden Beratungen über die allgemeinen Bedingungen, unter denen Drittstaaten zur Beteiligung an einzelnen SSZ-Projekten eingeladen werden könnten, und bekräftigten erneut, diese Beratungen schnellstmöglich abschließen zu wollen.

Der Rat nahm eine Empfehlung zur Bewertung der Fortschritte der teilnehmenden Mitgliedstaaten im Hinblick auf die Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit (SSZ) an.

Zusammenarbeit EU-NATO

Die Verteidigungsministerinnen und ‑minister erörterten die Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO mit der Stellvertretenden NATO-Generalsekretärin, Rose Gottemoeller. Dabei ging es insbesondere um die Abwehr hybrider Bedrohungen.

Lenkungsausschuss der Europäischen Verteidigungsagentur

Der Lenkungsausschuss der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) trat nach der Ratstagung zusammen:

Am Rande des Treffens unterzeichneten 22 Mitgliedstaaten ein neues EDA-Programm zur militärischen Mobilität:

Dossiers

Pressemitteilungen

Presseinfos

Ansprechpartner für Journalisten

Wenn Sie kein Journalist sind, wenden Sie sich bitte an die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit.

Akkreditierung und Presseveranstaltungen

Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Sonstige Tagungen: Rat (Auswärtige Angelegenheiten)

Weitere Tagungen

Letzte Überprüfung: 6. Februar 2025