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  • Rat (Auswärtige Angelegenheiten)

Rat „Auswärtige Angelegenheiten“ (Handel), 7. April 2025

Wichtigste Ergebnisse

Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten

Die Ministerinnen und Minister haben über die Handelsbeziehungen der EU zu den USA beraten und Leitlinien für die künftige Arbeit vorgegeben.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen, insbesondere der (teilweisen) Einführung von US-Zöllen, nutzten die Ministerinnen und Minister diese Gelegenheit, um die Auswirkungen dieser neuen Zölle zu beurteilen und das Potenzial für Verhandlungen über für beide Seiten annehmbare Lösungen zu prüfen. Dies ist nach wie vor der bevorzugte Ansatz der EU.

Neben der Reaktion der EU in Bezug auf die US-Zölle auf Stahl und Aluminium, die derzeit in Arbeit ist, befassten sich die Ministerinnen und Minister auch mit der Möglichkeit weiterer verhältnismäßiger Gegenmaßnahmen, sollten diese erforderlich sein.

Die EU bedauert die neuen US-Zölle zutiefst. Sie setzt sich weiterhin für den Dialog ein und strebt dabei eine für beide Seiten annehmbare Verhandlungslösung an. Die heutige Tagung des Rates zeigt, dass die Mitgliedstaaten geeint und entschlossen sind, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen zu verteidigen. Wir unterstützen die Europäische Kommission, und unsere Reaktion wird von Geduld und Entschlossenheit geleitet sein. Alle Optionen bleiben auf dem Tisch.

Michał Baranowski, Unterstaatssekretär im polnischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie, zuständig für Handel

Mit Blick auf die Zukunft werden die Kommission und die Mitgliedstaaten etwaige neue US-Maßnahmen sowie die jüngsten angekündigten Zölle (ein Zollsatz von 20 % für die EU) sorgfältig prüfen.

Dabei soll sichergestellt werden, dass die EU weiterhin über einen ausgewogenen und wirksamen Ansatz verfügt, wodurch unsere wirtschaftlichen Interessen geschützt werden und gleichzeitig die Tür für Lösungen offengehalten wird, die für beide Seiten von Vorteil sind.

Handelsbeziehungen zu China

Der Rat hat den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven der Handelsbeziehungen zwischen der EU und China erörtert.

Nach seinem Besuch in China hat Kommissionsmitglied Šefčovič die Ministerinnen und Minister über den Stand der Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Land unterrichtet. Er berichtete von seinen Gesprächen mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten He Lifeng, dem Handelsminister Wang Wentao und der Ministerin für die Zollverwaltung Sun Meijung, wobei der Schwerpunkt darauf lag, wie die Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen der EU und China verbessert und wieder ins Gleichgewicht gebracht werden können.

China ist für die EU nach wie vor ein wichtiger Handelspartner: Das Land ist der drittgrößte Handelspartner und in Bezug auf den Warenhandel der zweitgrößte Handelspartner der EU. Die zunehmenden Handelsungleichgewichte geben jedoch weiterhin Anlass zur Sorge.

Das Handelsdefizit zwischen der EU und China belief sich im Jahr 2024 auf 304,5 Mrd. €. Dies entspricht zwar einer Verbesserung gegenüber dem Betrag von 2022 (397 Mrd. €), stellt aber dennoch einen Rekordwert in Bezug auf das Volumen dar. Im Jahr 2024 erreichten die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) Chinas in der EU mit 185 Mrd. € ihren höchsten Stand der letzten fünf Jahre, während die ADI der EU in China mit 184 Mrd. € stabil blieben.

Abstrakte Kollage mit Elementen der US- und der EU-Flagge über Frachtcontainern
Handel EU-USA: Fakten und Zahlen (Infografik)

Handel EU-USA: Fakten und Zahlen (Infografik)

EU-Zölle im Detail

EU-Zölle im Detail

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Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.

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Letzte Überprüfung: 20. Mai 2025