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Videokonferenz auf Ministerebene „Landwirtschaft und Fischerei“, 29. Juni 2020
Wichtigste Ergebnisse
Landwirtschaft
Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik
Der kroatische Vorsitz unterrichtete die Ministerinnen und Minister über die Fortschritte bei Gesetzgebungsakten, die im Zusammenhang mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stehen. Die Arbeiten über diese Dossiers wurden in einem Fortschrittsbericht zusammengefasst, in dem der Vorsitz auch Bereiche nennt, in denen er weitere Beratungen für erforderlich hält.
Bei der GAP-Reform wurden beträchtliche Fortschritte erzielt. Dies gilt umso mehr, wenn man bedenkt, unter welch extrem schwierigen Umständen der kroatische Ratsvorsitz und die Mitgliedstaaten arbeiten mussten, um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Darüber hinaus konnten wir rasch auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie reagieren und Maßnahmen ergreifen, um die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln in der gesamten EU sicherzustellen und Landwirte, Fischer und Aquakulturerzeuger, die am stärksten von der Krise betroffen waren, zu unterstützen.
Marija Vučković, kroatische Landwirtschaftsministerin
Die Ministerinnen und Minister führten eine Aussprache über die Mitteilung der Kommission „Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Fischerei in der EU: Sachstand und Leitlinien für 2021“. Sie tauschten sich über die wichtigsten Leitlinien aus, die die Kommission für die Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2021 vorgeschlagen hat. Die Aussprache bildete den Auftakt zu den üblichen jährlichen Konsultationen mit den Mitgliedstaaten, den Beiräten, den Interessenträgern und der Öffentlichkeit zur Festlegung der Höhe der zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) und der Fangquoten.
Festlegung von Fangbeschränkungen und Quoten (Infografik)
Aktuelle Gesetzgebungsvorschläge
Der kroatische Vorsitz unterrichtete die Ministerinnen und Minister über den Sachstand bei den aktuellen Gesetzgebungsvorschlägen im Bereich der Fischerei, unter anderem über die Fischereikontrollverordnung und die Verordnung über den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF).
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Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.