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Euro-Gruppe, 12. Juli 2021

Wichtigste Ergebnisse

Ausschnitte der Sitzung der Euro-Gruppe vom 12. Juli 2021 in Brüssel

Euro-Gruppe im inklusiven Format (14:00 Uhr)

Wirtschafts- und Finanzpolitik

Die Finanzministerinnen und -minister führten mit der Finanzministerin der Vereinigten Staaten, Janet Yellen, einen Gedankenaustausch über die internationale Dimension der Wirtschafts- und Finanzpolitik des Euro-Währungsgebiets. Die Beratungen konzentrierten sich auf die wirtschaftliche Erholung von der Krise sowie auf Fragen der Banken- und Finanzstabilität.

Wir haben umfassende und ergiebige Gespräche mit der US-amerikanischen Finanzministerin Janet Yellen geführt. Wir haben uns mit den derzeitigen Herausforderungen für die Weltwirtschaft befasst, wobei unser Kampf gegen COVID-19 zuerst zu nennen ist. Es ging darum, wie diese Krankheit unsere Unternehmen und Arbeitskräfte auf beiden Seiten des Atlantiks in Mitleidenschaft zieht und wie unsere Agenden beim Vorgehen gegen die Krise völlig aufeinander abgestimmt werden können. Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe

Bankenunion

Der Präsident der Euro-Gruppe, Paschal Donohoe, informierte die Ministerinnen und Minister über den Euro-Gipfel im Juni. Mit Blick auf die Vorbereitung der bevorstehenden Arbeit ging er bei seinen Ausführungen insbesondere auf die Beratungen über die Bankenunion ein.

Überblick über die EU-Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen der Pandemie
Stützung der Wirtschaft in der COVID-19-Krise (Infografik)

Stützung der Wirtschaft in der COVID-19-Krise (Infografik)

Euro-Gruppe (16:15 Uhr)

Haushaltspolitischer Kurs des Euro-Währungsgebiets

Die Ministerinnen und Minister erörterten die Haushaltslage und -aussichten für das gesamte Euro-Währungsgebiet, wobei der Schwerpunkt auf den Aussichten für 2022 lag. Der Vorsitzende des Europäischen Fiskalausschusses, Niels Thygesen, war zu der Sitzung eingeladen und stellte den unlängst veröffentlichten Bericht des Europäischen Fiskalausschusses vor.

Die Schlüsselfrage für das Euro-Währungsgebiet lautet: Wie können wir bei unserer Haushaltspolitik wieder zur Normalität zurückkehren? Der Schwerpunkt der Maßnahmen wird allmählich von der Soforthilfe zur Unterstützung der Erholung verlagert. Wir müssen auch in Zukunft flexibel bleiben. Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe

Die Europäische Kommission legte zudem ihre Bewertung auf der Grundlage ihrer Analyse der Stabilitätsprogramme 2021 vor. Die Beratungen flossen in die Ausarbeitung der Haushaltsplanentwürfe und der Empfehlungen für das Euro-Währungsgebiet für 2022 ein.

Die Euro-Gruppe erörtert im Rahmen der Bewertung der Haushaltsplanentwürfe der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets regelmäßig die Haushaltslage und die Haushaltsaussichten für das gesamte Euro-Währungsgebiet.

Der Euro als digitale Währung: Bestandsaufnahme

Die Finanzministerinnen und -minister erörterten die möglichen Auswirkungen eines digitalen Euro für die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und die gesamte Wirtschafts- und Währungsunion. Sie konzentrierten sich auf dessen politische Dimension, wobei die Rollen und Mandate aller beteiligten Institutionen vollständig geachtet wurden.

In den kommenden Monaten wird die Euro-Gruppe die verschiedenen politischen Aspekte der Gestaltung und der Auswirkungen des digitalen Euro prüfen, insbesondere im Hinblick auf die Privatsphäre, den Wettbewerb, Innovationen und die Inklusivität. Paschal Donohoe, Präsident der Euro-Gruppe

Der Euro als digitale Währung wurde von der Euro-Gruppe im November 2020 im Anschluss an die Veröffentlichung des Berichts des Eurosystems über den digitalen Euro erörtert. Dies geschah erneut im April 2021, als die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation der EZB vorgestellt wurden. Im März 2021 wurde auf dem Euro-Gipfel die Forderung formuliert, die Sondierungsarbeiten im Hinblick auf die mögliche Einführung eines digitalen Euro voranzubringen.

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