- Rat (Auswärtige Angelegenheiten)
Rat (Auswärtige Angelegenheiten), 16.03.2015, 16. März 2015
Wichtigste Ergebnisse der Tagung des Rates "Auswärtige Angelegenheiten"
Afrika
Die Beziehungen der EU zu Afrika, nicht zuletzt unter den Aspekten Frieden und Sicherheit, Wohlstand und Partnerschaft, waren Gegenstand eingehender Beratungen.
Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, sagte: "Wir haben über die Notwendigkeit gesprochen, von einer Geber-Empfänger-Beziehung zu einer umfassenden politischen Partnerschaft mit Afrika überzugehen. Uns ist vollkommen bewusst, dass Stabilität in Afrika auch Stabilität in Europa bedeutet und dass wir gemeinsame Interessen haben – nicht nur bilateral, sondern auch auf globaler Ebene."
Wir sind fest davon überzeugt, dass es keine militärische Lösung für diesen Konflikt gibt; nur eine politische Lösung kann auf einen nachhaltigen Weg führen. Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU
Libyen
Der Rat rief alle Seiten in Libyen auf, sich konstruktiv an dem von den VN vermittelten Dialog in Rabat zu beteiligen, um zu gewährleisten, dass in Kürze eine Regierung der nationalen Einheit gebildet wird.
Die EU steht bereit, Libyen größere Unterstützung zukommen zu lassen, sobald eine Regierung der nationalen Einheit zustande gekommen ist. Der Rat bat die Hohe Vertreterin um Vorschläge für mögliche GSVP-Maßnahmen zur Unterstützung der Sicherheitsvereinbarungen als Teil einer Reihe politischer Optionen.
Regionalstrategie der EU für Syrien und Irak, Bedrohung durch ISIL/Da'ish
Der Rat nahm eine Strategie an, in der dargelegt ist, wie die EU und die Mitgliedstaaten vorgehen wollen, um der Bedrohung durch ISIL/Da'ish zu begegnen und zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in Syrien und Irak beizutragen.
Mit ihren Bemühungen verfolgt die EU einen umfassenden Ansatz, um durch Diplomatie und die Unterstützung politischer Reformen, der wirtschaftlichen Entwicklung und der Versöhnung zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen die den Konflikten zugrundeliegende Dynamik anzugehen. Für die Umsetzung der Strategie 2015 und 2016 hat die Kommission 1 Mrd. € bereitgestellt.
Bosnien und Herzegowina
Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Bosnien und Herzegowina soll nach Zustimmung des Rates in Kraft treten – ein weiterer Schritt des Landes auf seinem Weg zur EU.
Dossiers
Ergebnisdokumente
- Vorläufige Tagesordnung für die Tagung des Rates (Auswärtige Angelegenheiten) am 16. März 2015
- Indicative programme - Foreign Affairs Council meeting, 16/03/2015
- Liste der A-Punkte, nicht die Gesetzgebung betreffende Tätigkeiten, Tagung des Rates (Auswärtige Angelegenheiten) am 16. März 2015
- Addendum, Liste der A-Punkte, nicht die Gesetzgebung betreffende Tätigkeiten, Tagung des Rates (Auswärtige Angelegenheiten) vom 16. März 2015
- Hintergrundinformationen
- Teilnehmerliste
Pressemitteilungen
Gemeinsame Pressemitteilung im Anschluss an die erste Tagung des Assoziationsrates zwischen der Europäischen Union und der Republik Moldau - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zu Libyen - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zu Mali - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zur politischen Lage in Burundi im Vorfeld der Wahlen - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zum Aktionsplan für den Golf von Guinea 2015-2020 - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zu Ebola - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zur EU-Regionalstrategie für Syrien und Irak sowie zur Bewältigung der Bedrohung durch ISIL/Da'esh - 16.03.2015
Erklärung der Hohen Vertreterin im Namen der EU zur Krim - 16.03.2015
Schlussfolgerungen des Rates zu Bosnien und Herzegowina - 16.03.2015
Zentralafrikanische Republik: grünes Licht für die militärische Beratungsmission der EU - 16.03.2015
Somalia: EU verlängert Ausbildungsmission - 16.03.2015
Presseinfos
Ansprechpartner für Journalisten
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Maria Daniela Lenzu Press officer
- +32 470 88 04 02
- +32 2 281 21 46
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Akkreditierung und Presseveranstaltungen
Allgemeine Informationen zur Akkreditierung finden Sie auf dieser Seite.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.
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