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Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ (Bildung und Jugend), 27. November 2025
Wichtigste Ergebnisse
Bildung
Europäische Wettbewerbsfähigkeit und die Rolle der beruflichen Aus- und Weiterbildung
Im Rat wurde ein Gedankenaustausch über die Rolle der beruflichen Aus- und Weiterbildung für die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Europas geführt. Das Ziel ist, den Arbeitskräftemangel zu bewältigen und die Qualifikationen besser auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abzustimmen.
Bei den heutigen Beratungen zeigte sich ein starkes gemeinsames Engagement für die Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung als Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Behebung des Fachkräftemangels und die Abstimmung der Bildung auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes müssen oberste Priorität haben, wenn Europa beim grünen und digitalen Wandel widerstandsfähig bleiben soll.
Mattias Tesfaye, dänischer Minister für Kinder und Bildung
Die Ministerinnen und Minister erörterten, wie Programme der beruflichen Aus- und Weiterbildung besser auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes abgestimmt und gleichzeitig eine hochwertige, inklusive allgemeine und berufliche Bildung für alle Lernenden in der beruflichen Bildung sichergestellt werden können.
Sie erörterten auch Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität von Programmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und zur Verbesserung des Geschlechtergleichgewichts, insbesondere in Bezug auf MINT-Programme.
Der Rat nahm Kenntnis vom Sachstand in Bezug auf den Entwurf der Entschließung über den zweiten Zyklus des strategischen Rahmens für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung mit Blick auf den Europäischen Bildungsraum (2026-2030).
In der Entschließung wird das Arbeitsprogramm für die Zusammenarbeit auf EU-Ebene im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung für die kommenden fünf Jahre dargelegt.
Die Ministerinnen und Minister nahmen einen Fortschrittsbericht des dänischen Vorsitzes über die Erasmus+-Verordnung für den Zeitraum 2028-2034 zur Kenntnis.
Der Vorschlag für eine Verordnung wurde am 16. Juli 2025 im Zusammenhang mit dem mehrjährigen Finanzrahmen veröffentlicht. Darin sind Finanzmittel in Höhe von 40,8 Mrd. € und die Verbindung von Erasmus+ mit dem Europäischen Solidaritätskorps vorgesehen.
Während des Mittagessens fand eine informelle Aussprache über das Thema „Mobilität in der Erstausbildung und Hochschulbildung der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ statt.
Sonstiges
Zu den weiteren Punkten auf der Tagesordnung des Rates gehörte der Jahresfortschrittsbericht 2025 der Kommission über Vereinfachung, Umsetzung und Durchsetzung.
Jugend
Stärkung der Resilienz durch Erasmus+
Es fand eine Aussprache mit dem Titel „Stärkung der Resilienz junger Menschen durch Erasmus+ 2028-2034“ statt.
Im Mittelpunkt der Aussprache stand die Frage, wie das Programm Erasmus+ 2028-2034 zur Stärkung der Resilienz junger Menschen in Europa beitragen könnte, wobei ein besonderer Schwerpunkt darauf lag, was auf EU-Ebene getan werden könnte, um die Länder dabei zu unterstützen, das bürgerschaftliche und demokratische Engagement junger Menschen zu stärken.
Zu Beginn der Beratungen stellte ein Vertreter des dänischen Jugendrates die Ergebnisse der EU-Jugendkonferenz vor, die im September im Rahmen des EU-Jugenddialogs in Kopenhagen stattfand.
Bei einem Frühstück fand eine informelle Aussprache zum Thema „Förderung der Resilienz und des Engagements junger Europäerinnen und Europäer“ statt. Die Aussprache fand im Rahmen des EU-Jugenddialogs statt.
Die Medienakkreditierung für internationale Gipfeltreffen, die außerhalb der Europäischen Union stattfinden, wird von den Regierungsbehörden des Gastgeberlandes gehandhabt.