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Natur und Biodiversität

Erfahren Sie, was die EU tut, um die Natur zu schützen, Ökosysteme wiederherzustellen und den Verlust an Biodiversität umzukehren. 

Die Natur kennt keine Grenzen – deshalb arbeiten die EU-Länder zusammen, um Artenpopulationen und deren Habitate zu erhalten.

Mit den EU-Vorschriften wird das Ziel verfolgt, die Umwelt sowie wildlebende Pflanzen und Tiere zu erhalten, indem Naturgebiete geschützt und für die Erholung geschädigter Ökosysteme gesorgt wird.

Eine natürliche Umgebung mit einem jungen Hirschen, Fischen und Vögeln.

Wie die EU die Natur bewahrt

Mit der Vogelschutz- und der Habitat-Richtlinie der EU werden Arten und ihre Habitate durch die Festlegung von Schutzgebieten und Erhaltungsplänen geschützt.

Einzigartige europäische Arten, wie der iberische Luchs, wurden dank EU-finanzierter Maßnahmen vor dem Aussterben gerettet.

Die Verordnung über die Wiederherstellung der Natur ist die erste EU-Vorschrift, die auf die Erholung der Natur ausgerichtet ist.

Die EU-Länder müssen wirksame Wiederherstellungsmaßnahmen ergreifen – bis 2030 für mindestens 20% der Land- und Meeresflächen der EU und bis 2050 für alle geschädigten Ökosysteme.

Schutz von Habitaten, Ökosystemen und Arten

Biodiversität

Die Vielfalt des Lebens ist wesentlich für gut funktionierende Ökosysteme. Die EU-Vorschriften zielen darauf ab, dem Verlust an Biodiversität Einhalt zu gebieten und die Artenpopulationen zu erhöhen.

Bestäuber

Bienen und andere Arten sind für die Bestäubung von Blüten verantwortlich, was für den Anbau von Nutzpflanzen von entscheidender Bedeutung ist. Die EU möchte den Rückgang der Bestäuber, wie Bienen und Vögel, umkehren.

Wälder

Wälder absorbieren jedes Jahr 10 % der Emissionen in der EU. Die EU möchte die Wälder und ihre Biodiversität stärken, um zur Bekämpfung des Klimawandels beizutragen.

Wasser und Flüsse

EU-Maßnahmen wurden ergriffen, um die Verschmutzung von Oberflächen- und Grundwasser zu verringern. Die EU möchte Hindernisse in Flüssen beseitigen, um die Gesundheit der Ökosysteme zu verbessern.

Landwirtschaftliche Nutzflächen

70 % der Böden in der EU weisen eine schlechte Gesundheit auf. Die EU zielt darauf ab, die Bodenverschmutzung zu verringern und die Landwirtschaft umweltfreundlicher zu machen.

Städtische Gebiete

Bäume in Städten sind Schlüsselelemente für die Abmilderung von Hitze. Mit den EU-Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass Städte grüner und somit lebenswerter werden.

Wie ist der Zustand der Natur?

Die jüngste Bewertung der Europäischen Umweltagentur zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Natur.

Nur 15 % der Habitate in der EU befinden sich in einem guten Zustand, und die Artenpopulationen sind rückläufig. Besonders betroffen sind Bestäuber wie Schmetterlinge und Bienen.

Drei Schmetterlinge: Der erste ist grau und die anderen beiden blau.

Schutz der Natur über die Grenzen der EU hinaus

Die EU setzt sich auch auf internationaler Ebene für den Schutz der Natur ein.

Sie ist Vertragspartei multilateraler Übereinkommen wie des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD), in dem globale Regeln zur Erhaltung der Biodiversität festlegt sind, und des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES), mit dem der illegale Handel bekämpft wird.

Warum Salamander wichtig sind

Salamander mögen wie unbedeutende Kreaturen erscheinen, die durch feuchte Umgebungen wandern. Sie spielen jedoch eine grundlegende Rolle für das gute Funktionieren der Ökosysteme und sind letztlich für unser eigenes Wohlergehen und die Wirtschaft von grundlegender Bedeutung.

Ein Feuersalamander.

Aktuelle Erklärtexte

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Eine Kollage mit einem Landwirt, der Pflanzen auf einem Feld pflegt, umgeben von Kohlköpfen, Hühnern und einem Korb reifer Tomaten.
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Letzte Überprüfung: 20. Juli 2026