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Rat (Bildung, Jugend, Kultur und Sport), 17.02.2017, 17. Februar 2017

Wichtigste Ergebnisse (zum Thema Bildung)

Der Rat hat Schlussfolgerungen zum Thema "Investieren in Europas Jugend unter besonderer Berücksichtigung des Europäischen Solidaritätskorps" angenommen. Die Schlussfolgerungen stellen eine politische Antwort auf die Jugendinitiative der Kommission vom Dezember dar, in der ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen wird, dessen Ziel die Verbesserung der Qualifikationen und Chancen junger Menschen ist, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und ihre Beteiligung und Lernmobilität zu erhöhen.

Das Paket umfasst auch eine Mitteilung über das Europäische Solidaritätskorps, mit dem mehr junge Menschen die Möglichkeit erhalten sollen, an einem breiten Spektrum gemeinnütziger Tätigkeiten teilzunehmen. Konkret ausgeübt werden kann dies in Form einer Freiwilligentätigkeit oder eines Arbeits-, Praktikums- oder Ausbildungsplatzes zur Unterstützung einer Nichtregierungsorganisation (NRO), einer lokalen Gebietskörperschaft oder eines Privatunternehmens, die sich für die Bewältigung schwieriger Situationen in der gesamten Europäischen Union einsetzen. Alle jungen Menschen können teilnehmen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Ausbildung, ihres Qualifikationsniveaus oder einer etwaigen Behinderung.

Die Minister berieten ferner über den Beitrag der allgemeinen und beruflichen Bildung zum sozialen Zusammenhalt und die Förderung der gemeinsamen europäischen Werte im Rahmen des Europäischen Semesters 2017.

Sie befassten sich insbesondere mit möglichen Maßnahmen zur Einebnung von Bildungsungleichheiten aufgrund sozioökonomischer Unterschiede, die in den Ergebnissen der PISA-Studie 2015 aufgezeigt werden. Darüber hinaus erörterten sie, wie die Programme der EU-Mitgliedstaaten für die allgemeine und berufliche Bildung durch die Festlegung von nationalen und europäischen Zielen verbessert werden könnten.

Die Minister betonten, dass die Bildungspolitik eine grundlegende Rolle bei der Förderung von Inklusion und der Achtung der Vielfalt in der Europäischen Union spielt und dass die Grundwerte der EU und des europäischen Bildungsmodells gewahrt werden müssen. Die Sicherstellung einer inklusiven hochwertigen Bildung sollte in einer lebenslangen Perspektive betrachtet werden, die alle Aspekte der Bildung abdeckt.

"Die Verbesserung unserer Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung ist von entscheidender Bedeutung, nicht nur, weil dadurch ein wirtschaftlicher Nutzen erzeugt und die Arbeitslosigkeit gesenkt werden kann, sondern auch, weil dies die soziale Mobilität fördert und nach wie vor eines der besten Mittel zur Vermeidung sozialer Ausgrenzung darstellt. Mit Bildung allein kann nicht alles erreicht werden, es bedarf auch einer wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Unterstützung."

Evarist Bartolo, maltesischer Minister für Bildung und Beschäftigung

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